Bundeskanzler Konrad Adenauer und Philibert Tsiranana, Präsident von Madagaskar, 1962 auf dem Petersberg.
Politik, Promis und Natur

Der Schauplatz


Tauchen Sie in einer einzigartigen Ausstellung tief in die Geschichte des Petersberg ein. Beginnen Sie Ihre Reise in der Nachkriegszeit, als die Allierten den einstigen Erholungsort ins Licht der Weltöffentlichkeit rückten. Erleben Sie, wie Bundeskanzler Konrad Adenauer der jungen Bundesrepublik den Weg zurück in die Staatengemeinschaft ebnete. Sonnen Sie sich aber auch im mondänen Glanz der Staatsgäste, die hier seit den 50er-Jahren weilten. Und zuletzt unternehmen Sie einen Ausflug in die Natur: Denn Teile des Petersbergs sind heute Nationales Naturerbe – und damit wertvoller Rückzugsort für Pflanzen und Tiere.

Unsere Ausstellung nutzt die unverwechselbare Architektur des ehemaligen Wachgebäudes. Sie besteht aus fünf Waben, die sich jeweils einem eigenen Themenbereich widmen.

Willkommen auf dem Petersberg

Starten Sie Ihren Rundgang durch den Schauplatz Petersberg im Eingangsbereich. Hier sind Kasse, Garderobe und Infomaterial zu finden.

Das Petersberger Abkommen

Lernen Sie, was Bundeskanzler Konrad Adenauer 1949 mit den Allierten vereinbarte und was das erste wichtige Abkommen der Besatzungszeit für die junge Bundesrepublik und den Lauf der Geschichte bedeutete.

Residenz für Staatsgäste

Erleben Sie den Glanz auf dem Gipfel – mit Erinnerungen und Eindrücken von den Besuchen der Staatsgäste auf dem Petersberg. Etwa von Äthiopiens Kaiser Haile Selassie, der britischen Königin Elisabeth II. oder dem sowjetischen Staatschef Leonid Breschnew. 

Nationales Naturerbe

Erkunden Sie die Natur des Petersberges. 92 Hektar sind hier in der Obhut der NRW-Stiftung – als Teil des Nationalen Naturerbes sind sie ein Refugium für Flora und Fauna. Neben alten Buchenwäldern sind hier vielfältige weitere Lebensräume zu finden.

Gipfel der Sicherheit

Erfahren Sie, wie die Bundesrepublik ihre Staatsgäste schützte. Das Wachhaus war die Sicherheitszentrale des Hotels und des Geländes. Ein Teil der technischen Ausstattung ist erhalten geblieben – zum Beispiel eine schwere Zugangstür und der massive Schutzzaun rund um den Berggipfel.

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